Der kleine Reposting-Guide

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Grübelst Du auch manchmal, warum nur so wenige Menschen Deinen Link-Beitrag angeklickt haben? Da geht da tatsächlich mehr. Und zwar speziell für alte Beiträge, die Du mit einer Prise Kreativität ganz entspannt nochmal posten kannst. Ich nenne es den kleinen Reposting Guide für alle, die Ihre Inhalte auf Facebook häufiger verwenden möchten.

Achtung: Dieser Blogbeitrag ist ein Experiment. Technisch gesehen. Dieses Mal ist nämlich ein Facebook-Video unten eingebettet. Kein YouTube Video. Ich weiß also nicht, ob es funktionieren wird. Am Ende des Beitrages kannst Du herausfinden, ob es bei Dir funktioniert. Der Inhalt brennt mir schon länger unter den Nägeln.

Zeitaufwändiges nochmal nutzen

Schon lange wollte ich darüber schreiben, wie wir unsere (zeit)aufwändig geschriebenen Beiträge auf Blogs und in Magazinen besser auf Facebook sichtbar machen können. Denn wenn ich einmal einen Blogbeitrag über das Melden von Fake-Profilen auf Facebook geschrieben habe, dann ist der in der Welt und gültig. Aber schon nach kurzem vergessen es unsere Köpfe im Alltagsstress. Und dann wird wieder gegoogelt, ob es dazu nicht irgendwo einen Beitrag gibt, der den Fall erklärt und eine Hilfestellung bietet. Ob dann mein Beitrag ganz oben steht, kommt auf viele Faktoren an und ist mir offen gesagt zu unsicher.

Reposten = Altes noch einmal veröffentlichen

Nun habe ich vor einigen Monaten mit einer Kollegin gesprochen. Sie schrieb, dass sie jetzt ihre alten Gast-Beiträge auf Blogs einfach nochmal postet und das würde toll funktionieren. Sie zeigte mir die Zahlen und in der Tat: Sie postete einen Beitrag aus dem Februar im Mai noch einmal und im Mai lasen fast nochmal so viele Menschen Ihren Beitrag. Einfach weil der Zeitpunkt für den Beitrag offenbar auch im Mai nochmal passte. Das beeindruckte mich und ich habe es bei FB für Frauen auch getestet – manchen ist es vielleicht aufgefallen, dass es einige Wochen lang am Sonntag immer einen Link zu einem älteren Beitrag gab. Das war ein Test. Und er lief gut.

Auch bei mir waren die Zahlen ähnlich wie bei der Kollegin. „Alte“ Beiträge also nochmal zu posten, funktioniert. Das nennen wir Re-posten, also noch einmal veröffentlichen. Reposten ist einfach kürzer.

Daher gibt es heute mal einen kleinen Guide, wie man ganz entspannt und wertschätzend Beiträge repostet. Unten gibt es auch ein Video dazu.

Ich wünsche Dir viele Erkenntnisse und freue mich, wenn Du mir Deine Ideen dazu in einen Kommentar schreibst!
Wenn Du das Projekt ‘Facebook für Frauen’ unterstützen möchtest,
kannst Du den Reposting Guide mit strategischem Hintergrundwissen hier

für nur € 2,00 kaufen.

Zum Download

Herzlichst,
Sandra

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Der kleine Reposting Guide

1. Beitragsliste

Erstelle eine Liste aller Beiträge, die nicht an ein Datum gebunden sind. Beiträge, die nur im Sommer 2015 relevant sind, kommen nicht auf die Liste. Notiere zu jedem Beitrag den Titel und den Link zum Blogbpost. Erstelle eine freie Spalte, in die Du später das Reposting- Datum schreiben kannst. Diese Liste wird Dir helfen, später effizient zu arbeiten und einen Beitrag nicht alle paar Wochen erneut zu posten.

Kopiere Dir gleich den ersten Link, den Du reposten möchtest. Jetzt geht’s ans Handwerk.

2. Statusbox

Besuche Deine Facebook-Seite und füge den Link eines Beitrags, den Du reposten möchtest, in die Statusbox ein. Nach wenigen Sekunden „zieht“ sich Facebook schon ein Vorschau-Bild und den Vorschau-Text unten. Wenn das Einfügen des Links geklappt hat, siehst Du jetzt ein Bild, einen Titel und einen Vorschautext.

Falls das nicht funktioniert brauchst Du den Facebook Debugger, um das zu reparieren. Im Video hier erkläre ich, wie es funktioniert.


So nutzt Du den Facebook Debugger für bessere Vorschaubilder

Sieht es auch manchmal komisch aus, wenn Du einen Link auf Facebook posten möchtest? Ich kenne das und löse es mit dem Facebook Debugger. Kostenlos aber mit großer Wirkung für Deine Links. Im Video erzähle ich Dir, wie Du ihn nutzen kannst. Hier geht es übrigens zum Debugger -> https://developers.facebook.com/tools/debug/

Herzlichst,
Sandra

Posted by

FB für Frauen

on Mittwoch, 19. August 2015

3. Neues Bild

Viele Menschen gucken bei Facebook einfach auf die Bilder der Links. Und wenn sie das Bild schon kennen, sind sie nicht mehr so aufmerksam. Das Hirn sagt: „Kenne ich schon“ und dann wird weiter gescrollt. Damit das Hirn es interessant findet, braucht Dein Beitrag also ein neues Bild.

Achte auf die kleinen Pfeilchen im Bild. Sind sie sichtbar, kannst Du auf sie klicken um andere Vorschaubilder aus dem Artikel zum Titelbild bei Facebook zu machen. Unternehmensseiten können zusätzlich auch ein neues Bild hochladen durch den grauen Button in der Mitte.

4. Neuer Titel

Unter dem jetzt neuen Bild, gibt es den größer geschriebenen Titel. Wenn Du ihn mit der Maus berührst, wir der Text gelb hinterlegt. Mit einem Klick darauf kannst Du ihn nun verändern. Formuliere den Titel um, verwende ein Zitat aus dem Text oder konzentriere Dich auf einen Detail im Artikel, das wichtig ist.

5. Neuer Vorschautext

Auch der kleiner geschriebene Text wird gelb bei Berührung und kann natürlich angeklickt werden. Auch hier empfehle ich Dir, einen neuen Text zu schreiben. Formuliere den Text um, beziehe Dich wieder auf das Detail, das auch im Titel vorkommt und begeistere Deine Leser_innen dafür, den Text anzuklicken.

6. Neuer Einleitungstext auf Facebook

Der häufigste Fehler ist es, dass zu wenig Einleitungstexte für Beiträge geschrieben werden. Das ist der Text über dem Link. Erst vor wenigen Tagen wurde ich wieder gefragt, warum es so wichtig ist. Nun: Das ist der Kontext, der meinen Fans erst sagt, warum es so wichtig ist, diesen Artikel zu lesen.

Wenn Du mehr zum Thema Kontext wissen willst, komm’ gerne zu meinem Webinar am 10. September 2015 19.00h. Es ist kostenlos und wird aufgezeichnet.

Wenn Du vorher schon mit den Details gearbeitet hast, wirst Du nur wenige Sekunden nachdenken müssen, und schon hast Du eine zündende Idee für einen neuen Einleitungstext. Falls es Dir schwer fällt hier 3 Techniken aus meinem Alltag:

-> Stelle eine Frage – Welche Frage beantwortet dieser Text? Stelle genau diese Frage und beginne damit, warum diese Frage wichtig ist.

-> Steile These – Stelle eine steile These auf und erzähle kurz, wie Du dazu gekommen bist. Die Auflösung gibt es selbstverständlich im Artikel und soll nicht vorweg genommen werden.

-> Starke Gegensätze – Wenn Dein Beitrag zwei starke Meinungen aufzeigt, oder erklärt, was Gurkensuppe mit Marketing zu tun hat, dann kannst Du hier ansetzen. Leite darauf hin, dass diese zwei Gegensätzlichen Themen miteinander zu tun haben und welche Geschichte dich dazu brachte

7. Planen & weitermachen.

Jetzt kannst Du den Beitrag in die Zukunft planen. Der Button versteckt sich neben dem blauen Posten-Button hinter dem Pfeilchen. Ich finde das ganz praktisch, damit ich nicht jeden Sonntag um 10.00h aufstehen muss, um einen alten Beitrag zu posten. Wenn Du nun effizient mit Deiner Liste von Punkt 1 arbeitest, wirst Du im Handumdrehen ganz viele Posts geplant haben.

(function(d, s, id) { var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0]; if (d.getElementById(id)) return; js = d.createElement(s); js.id = id; js.src = “//connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&version=v2.3”; fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);}(document, ‘script’, ‘facebook-jssdk’));

So änderst Du Titel und Vorschautext bei Links

Schon gewusst? Bei Links kannst Du den Titel und den Vorschau-Text verändern. Damit kannst Du ältere Beiträge noch einmal posten. Mehr dazu im kleinen Reposting Guide auf unserem Blog www.facebook-fuer-frauen.de

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FB für Frauen

on Samstag, 5. September 2015

Ich bin Sandra Staub. Ex-Journalistin, Marketing-Ausbrecherin, Autorin von ‘Facebook für Frauen’ und ‘Emoji Boost‘. Unternehmerin & Macherin von UnternehmerInnen im Web. Als Agenturinhaberin versorge ich mit meinem Team Unternehmen mit Social Media-Leistungen, Blogposts & E-Mail Marketing.

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