Warum Du Deine Social Media PS noch nicht auf die Straße bringst und wie Du das JETZT änderst

Warum Du Deine Social Media PS noch nicht auf die Straße bringst und wie Du das JETZT änderst

Manchmal stehen wir uns selbst im Weg. Genauso wie ich es letzte Woche bei einer Kundin gesehen habe: Sie macht wunderbare Arbeit. Aber nur, wenn sie sich aus ihrem persönlichen Chaos befreien kann. In unserem Termin ging es hauptsächlich um Nebensächlichkeiten. Das stört Ihre Schaffenskraft. Und gleich bei meinem nächsten Termin, ging es wieder darum. Wenn Du also auch dieses Thema hast, bist Du in bester Gesellschaft.

Innere Blockaden hin oder her: Wenn Du es einfach nicht schaffst mit Social Media oder einen ähnlichen Thema loszulegen, dann ist das frustrierend. Du blockierst Dich selbst, suchst nach irgend einem Weg, das Thema „anzupacken“, aber es gelingt einfach nicht. Ich kenne Menschen, die sich sogar verschuldet haben um noch ein Coaching und noch eine Beratung zu kaufen. Aber keine Beratung der Welt kann das leisten.

Bei meiner Arbeit mit Klienten bin ich auf unterschiedliche Typen getroffen:

Struktur-Typ

Dieser Typ lebt davon, alles in Schubladen und Strukturen einordnen zu wollen. Es ist der Versuch alles logisch und geordnet abzulegen um den Überblick zu bekommen. Denn nur so kann man schließlich wirklich gut arbeiten, oder? Interessanterweise haben sie oft Chaos am Schreibtisch. Da sich aber Social Media immer noch neu anfühlt, gelingt es einfach nicht, eine griffige Struktur zu schaffen. Es bleibt eine wabernde Masse an Überforderung zurück. Und im Zweifel bildet man sich dann eben nochmal fort und bucht noch ein Coaching bei noch einer Expertin mehr.

 

Anti-Technik-Typ

Am Liebsten würde dieser Typ den ganzen Tag mit Menschen oder der Natur arbeiten. Denn eigentlich widerstrebt ihm alles, was mit einem Bildschirm zu tun hat oder mit Technik. Computer & Co haben sie zwar, nutzen aber nur Standard-Anwendungen. Häufig haben diese Personen ein starkes Gedächtnis für Orte. Genau so lernen sie auch Technik: Über Wege und Orte. Und wenn sich etwas verschiebt von einem zu einem anderen Ort, fühlen sie sich verloren. Die Schnelllebigkeit von Social Media verunsichert sie. Sie suchen nach einer sicheren Basis in Social Media.

Der Strategie-Typ

Das Wort Strategie ist ihr liebstes Wort, denn danach sucht dieser Typ intensiv. Oft fehlt der rote Faden, der die tausend kleinen Ideen zu einem schlüssigen Ganzen verbindet. Es sind auch einzelne Social Media Ideen dabei, die bei anderen gut funktioniert haben. Besonders genau weiß dieser Typ, was NICHT sein soll. Was es sein soll, ist dabei hingegen oft noch unklar. Sie glauben ganz fest, dass jemand kommen wird, der ihnen die richtige Strategie wie einen Mantel anziehen wird und damit sind alle Probleme gelöst. Leider gibt es weder solche Strategen noch solche Maßschneider.

 

Der Echtleben-Typ

Bei diesem Typ schlägt das echte Leben jeden Tag auf’s Neue Kapriolen: Kinder, Haushalt, Handwerker, Partner, Kunden, Staus und Naturkatastrophen häufen sich bei diesem Typ. Daher gibt es zwar immer etwas zu erzählen, aber es bleibt nur Zeit für das Nötigste. Social Media oder Korrekturlesen zählen da nicht unbedingt dazu. Aber für ein Schwätzchen muss schon Zeit sein. Sie verstehen im Prinzip alles, tun wollen sie es in Wirklichkeit aber nicht, weil es doch Anstrengend ist sich tiefer in ein Thema zu involvieren.

Der Angst-Typ

Das Internet ist nicht nur Neuland, sondern ein gefährlicher Dschungel. Wenn dieser Typ selbst noch nicht schlimmste Betrügereien erleben musste, so steht er prinzipiell allem Neuen kritisch gegenüber. Auch Smartphone und Computer werden als unnormal empfunden, denn sie wissen, dass sie ein System, dass sie nicht verstehen, nicht beherrschen. Ihnen ist völlig klar, dass sie dieses ganze Social Media nur machen, weil sie es ständig gehört haben, dass es wichtig ist. Ginge es nach ihnen, wären sie garnicht dabei.

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Willkommen im Club

Wenn Du Dich in einem der Typen wieder gefunden hast ist mir wichtig zu sagen: Ja, auch ich bin einer dieser Typen! Sogar ein Mischtyp. 😃  Ich habe 3 Jahre in meinem Business überhaupt nur für andere gearbeitet und meine eigenen Social Media PS gar nicht auf die Straße gebracht. Warum? Weil es so bequem war, nur Dienstleisterin zu sein. Unsichtbar, gut bezahlt, aber immer unzufrieden damit. Das habe ich geändert, als ich es bemerkt habe.


Hier sind meine 7 Lösungs-Tipps für Dich:

 

🔸 Wirf jeglichen Perfektionismus, kopierte Strategien und jeglichen Stolz über Bord. Sie wiegen zu schwer für den Social Media Start. Wer tatsächlich glaubt, Social Media Inhalte von vorne herein perfekt wie eine Oper konzertiert aufführen zu können, sitzt einer Lüge auf. Das geht nur, wenn Du einen wirklich großen Stab an Mitarbeitern einsetzen kannst.

 

🔸 Du darfst Fehler machen! In Zukunft wirst Du sogar dankbar dafür sein, denn das wird Dich von Robotern unterscheiden. Das soll aber keine Entschuldigung für schlecht Rechtschreibung, schlampige Interpunktion und Füllsätze sein.

🔸 Nimm Dir einen virtuellen Assistenten oder eine Agentur und fange einfach an Social Media und Email-Marketing machen zu lassen, wenn Du es selbst nicht schaffst. Dazu musst Du das Rad nicht neu erfinden, sondern einfach die Aufgabenstellung und Ziele definieren. Und wenn Du es offen kommunizierst, brauchst Du auch kein schlechtes Gewissen zu haben.

🔸 Gibt zu allem, was Du für deine Aktivitäten tust, immer eine Prise Du dazu. Denn das kann man nicht kopieren. Wer den Spaß am einzigartig sein entdeckt hat, hört auf Dinge abzukupfern.

🔸Hör auf drüber nachzudenken wir Omma das finden wird und was Schulfreunde denken. Wenn Du von manchen Personen unbeobachtet sein willst, blockiere sie. Deine öffentlichen Aktivitäten wie eine Facebook Unternehmensseite sollten Dir aber NIEMALS peinlich sein. Falls das so ist, überlege bitte genau darüber nach. Vielleicht willst Du gar kein Social Media machen. Das geht auch.

🔸 Sortiere Deinen Newsfeed bei allen Social Media Diensten. Achte auf Menschen die Dich für das Business inspirieren, nicht die Nörgler die es selbst nicht packen. Gary Vaynerchuk sagt immer: „Hör auf zu Jammern. Das will niemand hören. Außer die anderen Jammerer“. Anfangs fand ich es doof. Dann habe ich es 3 Monate ausprobiert und muss sagen: Er hat recht.

🔸 Setze Dir Ziele, die Du auch schaffen kannst um motiviert zu bleiben. 10.000 Email-Abonnenten in einem Monat? Seien wir ehrlich: Das ist unrealistisch, wenn Du nicht gerade ein exklusives Interview mit einem Superstar anzetteln kannst, das jeder sehen will.
Fang mit Zielen an, die Du erreichen kannst, wenn Du nur 10min Zeit für die Weiterentwicklung Deines Business pro Tag hast. Dann kannst Du einfach nicht auf 4 Plattformen sein.

🔸 Lerne selbst Entscheidungen zu treffen. Mutige Entscheidungen. Nicht einfach nur die Entscheidungen, die Dir Berater vorgebetet haben. Sondern Entscheidungen, die Du gut findest und zu denen Du stehen kannst.

Und jetzt los. Während Du das gelesen hast hättest Du schon wieder eine Aufgabe erledigen können. Etwa diesen Artikel auf Social Media teilen und Menschen damit sagen können, dass Du den ersten Schritt gemacht hast. Oder mich anrufen, wenn Du Dich entscheidest, Social Media Aufgaben an Profis abzugeben. 


Herzlichst,

Sandra

Ich bin Sandra Staub. Ex-Journalistin, Marketing-Ausbrecherin, Autorin von ‘Facebook für Frauen’ und ‘Emoji Boost‘. Unternehmerin & Macherin von UnternehmerInnen im Web. Als Agenturinhaberin versorge ich mit meinem Team Unternehmen mit Social Media-Leistungen, Blogposts & E-Mail Marketing.